Geschichte hautnah erleben

Am Samstag, den 10. September 2016, kommt es in der Altstadt zu einer Neuauflage des Jüterboger Fürstentages. Lassen Sie sich in das mittelalterliche Jüterbog entführen – folgen Sie dem Programm auf dem historischen Marktplatz der Stadt oder entdecken Sie einen der wunderschönen Innenhöfe in der Altstadt.

 

Stadtplan mit den geöffneten Höfen

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Marktpatz

Hier finden Sie demnächst alle Informationen zu den geöffneten Höfen.

Fürstentag Programm 2016

 

auf dem Marktplatz

In diesem Jahr werden die Spielleute „Irregang“ aus Jena auftreten. Mit ihnen wird der Gaukler „Hummlerus“ auf der Bühne agieren – mit Puppentheater für jung und alt, Zauberei und Jonglage und einem „Feuerzauber“ in der Nacht. Trommelfieber ist wieder dabei und auch die Damen vom Raduga-Chor. Auch einen Ritterkampf auf dem Marktplatz wird es geben.

Das komplette Programm folgt in Kürze.

auf den Höfen

Das Programm folgt in Kürze.

Andernorts

Das Programm folgt in Kürze.

Die Geschichte zum Fürstentag 2016

In der Stadt Jüterbog, die sich als „Enklave“ des Magdeburger Bistums zwischen Kurbrandenburg und Kursachsen bestens dazu eignete, wurden zwischen 1350 und 1623 fast 100 Fürstentage abgehalten. Regierende Fürsten und Edle debattierten dabei über Grenzstreitigkeiten, Theologie, kaiserliche Politik und anderes. Seit 2011 organisiert der Heimatverein Jüterboger Land e.V. in Erinnerung an diese Ereignisse das Altstadtfest „Jüterboger Fürstentag“. Im Jahr 2016 soll an den Fürstentag des Jahres 1561 erinnert werden.

Damals trafen sich die Kurfürsten von Brandenburg und Sachsen, die Herzöge von Mecklenburg und weitere Edle sowie kirchliche Würdenträger aus dem Erzbistum Magdeburg, um über die Erbauseinandersetzung zwischen den Mecklenburger Herzögen zu verhandeln und dafür eine Lösung zu finden. Wie immer wurden dabei natürlich auch Glaubensfragen und Gebietsstreitigkeiten verhandelt, denn die dafür als Grundlage dienenden z.T. heftigen „theologischen“ Streitereien ergaben sich aus dem zunehmenden Gegensatz zwischen katholischem und reformatorischem Glauben und dem Rückzug der katholischen Einrichtungen wie Klöster und Stifte.

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